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Online-Event: Der hybride Marketing-Newsroom – wie KI Kampagnen-Workflows effizienter macht

Wie lässt sich Künstliche Intelligenz so einsetzen, dass sie im Marketingalltag nicht nur Spielerei bleibt, sondern messbar Zeit spart? Diese Frage stand im Zentrum unseres Online-Events am 23. Februar. Referent Bernhard Brück (Beirat im Marketing-Club) hat aufgrund des enormen Interesses eine neue, regelmäßige Reihe zum Thema „KI im Marketing“ gestartet.

Die Kern-These des Abends: KI macht die Content-Produktion zwar extrem einfach, sorgt aber auch für eine Inflation des Mittelmaßes. Wer KI nur nutzt, um mehr vom Gleichen zu produzieren, wird in der Masse unsichtbar. Die Lösung ist der „hybride Marketing-Newsroom“. Das Ziel: KI übernimmt die skalierbare Fleißarbeit, während der Mensch die gewonnene Zeit nutzt, um die strategische Qualität und Authentizität zu sichern.

Von One-Shot-Prompting zu agentischen Workflows

Bernhard zeigte anhand seines Modells der „KI-Treppe“, wo die meisten Unternehmen heute noch feststecken: beim isolierten Abfragen von einzelnen Prompts ohne echten Kontext (Stufe 1). Der strategische Hebel liegt jedoch auf Stufe 3: dem Aufbau agentischer Workflows.

In einer eindrucksvollen Live-Demo zeigte er am fiktiven Launch einer E-Gitarre, wie das in der Praxis aussieht. Statt selbst zu texten, nutzte Bernhard ein fest definiertes KI-Team aus verschiedenen „Gems“: Vom Kampagnenstrategen über den Creative Brainstormer bis hin zum Instagram-Copywriter und Art Director. Die KI-Rollen übergaben sich die Aufgaben nahtlos. Die Rolle des Menschen? Chefredakteur am Mischpult!

3 Hacks für den Start am eigenen Schreibtisch

Für die sofortige Umsetzung im eigenen Arbeitsalltag gab Bernhard den Teilnehmenden drei harte Regeln mit auf den Weg:

  • Das Fundament gießen: Ohne ein exaktes Briefing zur eigenen Marktposition und „Brand Voice“ liefert jede KI nur generischen Corporate-Durchschnitt.
  • Denk- und Schreibarbeit trennen: Die Ideenfindung (über eine Matrix-Methode) und die finale Texterstellung müssen zwei getrennte KI-Schritte sein.
  • Visuelle Konsistenz sichern: Bei der Bildgenerierung von echten Produkten niemals nur auf Text-Prompts verlassen, sondern immer mit Referenzbildern arbeiten.

So geht es weiter

Die Session war ein voller Erfolg und hat gezeigt: Der Weg vom Prompt-Basteln zum stabilen Prozess ist machbar.

Die gute Nachricht für alle, die tiefer einsteigen wollen: Die Reihe geht weiter! Die nächste Session mit Bernhard Brück findet am 16. April als Präsenzveranstaltung in Würzburg statt. Dann werfen wir einen Blick auf das aktuelle Trend-Thema „Claude“ und wie wir Schnittstellen vollautomatisch verknüpfen.

Die Online-Event-Reihe rund um KI kommt sehr gut an!

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